Das Projekt „Freundliche Schule“

 

Neben dem Unterrichten ist der Erziehungsauftrag eine wesentliche Aufgabe der Schule. Unterricht ohne Erziehung ist heutzutage nicht denkbar. Gerade in einer Zeit der sozialen Umbrüche muss die Schule verstärkt Erziehungsaufgaben übernehmen und etwa Grundwerte wie die Achtung vor dem Nächsten, Respekt vor Leben, Natur und Eigentum vermitteln. Wir wollen uns dem stellen: Wir wollen den Kindern keine heile Welt vorgaukeln, sondern sie in den Stand versetzen, sich in der heutigen Welt zu behaupten.

Gleichzeitig jedoch wollen wir ihnen helfen,

  • Regeln zu entwickeln, diese zu verinnerlichen und zu befolgen,
  • Grenzen zu respektieren,
  • Konflikte angemessen auszutragen und einvernehmlich nach Lösungen zu suchen,
  • verbale und körperliche Gewalt zu meiden,
  • eine Gemeinschaft demokratisch mitzugestalten
  • und sich der Verantwortung gegenüber dem Nächsten und der Gemeinschaft zu stellen.

 

Wir haben unter Mitarbeit aller Kinder und Lehrer Regeln für ein friedvolles und gelingendes Zusammenleben aufgestellt. Unsere so entstandene Schulordnung ist in allen Klassen und an zentralen Orten des Schulhauses aufgehängt und kann von allen eingesehen werden. Zu Beginn eines Schuljahres und aus aktuellem Anlass werden die Regeln erläutert bzw. vertieft. Jede Klasse hat darüber hinaus ihre eigenen Regeln festgelegt, aus denen tägliche Rituale hervorgehen.

 

Seit dem Schuljahr 2008/2009 setzen wir das Konzept „freundliche Schule“ als der zentrale Bestandteil des Erziehungauftrages an unserer Schule um. Zum Konzept gehören:

 

  • Erziehungsvereinbarung
  • regelmäßige Schulversammlungen
  • ein Schülerparlament der KLassensprecher
  • Anwendung und Training der STOPP-Regel bei Konflikten
  • Streitschlichtung
  • Kooperationstraining
  • der Klassenrat