Hebbelschule Duisburg

Offene Ganztagsschule mit Gemeinsamem Unterricht

Leseförderung

Leseförderung

 

In unserer Schule erhalten die Kinder eine besondere Leseförderung. Dies geschieht auf  unterschiedliche Weise.

 

Im Unterricht wird die individuelle Lesefähigkeit der Schüler berücksichtigt, insbesondere durch differenzierte Anforderungen qualitativer oder quantitativer Art.

In Deutsch gibt es eine Förderstunde pro Jahrgang. Diese Stunde wird anteilmäßig der Leseförderung gewidmet. Klassenübergreifend finden im zweiten Schuljahr je nach „Lehrerversorgung“ zusätzliche Förderstunden in Deutsch statt, die schwerpunktmäßig der Leseförderung, aber auch der Rechtschreibförderung dienen. Im dritten und vierten Schuljahr gibt es jeweils zwei Stunden klassenübergreifenden LRS-Unterricht, in dem neben dem Schwerpunkt der Rechtschreibung auch das Lesen gefördert wird.

Zusätzlich steht fast jeder Klasse an einem Vormittag in der Woche eine ehrenamtliche Helferin zur Verfügung, die sich um die individuelle Förderung einzelner Schüler in Absprache mit dem Lehrer kümmert. Ein besonderer Schwerpunkt ist auch hier die Leseförderung.

Für die individuelle Förderung stehen vielfältige, den Klassenstufen angepasste Arbeitsmaterialien, wie z.B. Kopiervorlagen, LÜK- und Logiko-Programme, Heinevetter-Lesekästen, Lesedominos, Lesepuzzles zur Verfügung.

Nach der guten Erfahrung einzelner Kollegen mit dem Lesefitness-Programm des Flohverlages, das die Förderung des Lesetempos und des genauen Lesens beinhaltet, beabsichtigen auch weitere Lehrer unserer Schule den Einsatz dieses Leseförderprogramms in ihrer Klasse.

Auch der Computer wird zur Leseförderung eingesetzt. Im ersten und zweiten Schuljahr wird mit der Cesar Software gearbeitet. Für alle Klassen stehen Lernprogramme aus der Lernwerkstatt und der Budenberg-Software zur Verfügung, die auf allen Computern in den Klassen und im Computerraum an 15 Computern genutzt werden.

 

Um die Lesemotivation von Anfang an anzuregen und im Laufe der Schuljahre zu steigern, lesen die Lehrer regelmäßig in ihren Klassen vor.

Auch wird in jeder Jahrgangsstufe neben den vielfältigen Lesetexten mindestens eine Ganzschrift gemeinsam gelesen.

Wir sind bemüht, dem individuellen Lesen im Klassenunterricht immer mehr Raum zu geben.

Dies kann geschehen durch das Lesen der Bücher aus der Klassenbücherei oder eigener mitgebrachter Bücher. Bücher, die den Kindern besonders gut gefallen, können der Klasse vorgestellt werden. Auch selbst erstellte und gestaltete Bücher zu verschiedenen Themen des Unterrichts regen zum Lesen an.

Den ersten Klassen steht eine Bücherkiste für die  selbstbestimmte Nutzung zur Verfügung. Die Bücher können im Unterricht für individuelles Lesen oder zur vom Klassenlehrer gesteuerten Ausleihe genutzt werden. In einigen Klassen können die Kinder außerdem Bücher aus der Klassenbücherei lesen.

Nachdem  alle Schüler zu Beginn des zweiten Schuljahres in das Ausleihverfahren der Schülerbücherei eingeführt wurden, haben sie dann die Möglichkeit, einmal in der Woche ein Buch in der Schülerbücherei auszuleihen.

In der Schule gibt es das Leseparadies. Die Einrichtung dieses Raumes bietet die Möglichkeit, in entspannter und gemütlicher Atmosphäre zu lesen. Die vorhandenen Sachbücher und Lexika ermöglichen aber auch die Informationssuche zu bestimmten Themen im Sachunterricht. Jeder Lehrer kann mit seiner Klasse das Leseparadies nach einem auf den Stundenplan abgestimmten Plan oder nach Absprache aufsuchen.  

 

Unsere Schule beteiligt sich am Antolin-Projekt, das durch das Internet genutzt werden kann. Nachdem die Kinder ein Buch vollständig gelesen haben, können sie, vorausgesetzt ihr Buch ist in Antolin aufgenommen, zum Inhalt des Buches 15 Fragen, in Multiple-Choice-Form, beantworten. Sie erhalten im Anschluss an die Bearbeitung eine Rückmeldung über ihre Leistung und erkennen so, ob sie genau genug gelesen haben oder ob sie ihre Leseweise ändern müssen. Das Antolin-Programm bietet auch dem Lehrer Informationen über das individuelle Leseverhalten der Schüler, da das Programm Statistiken bzgl. verschiedener Fragestellungen vorsieht. Dieses so erhaltene Wissen kann der Lehrer in seiner Planung hinsichtlich der Leseförderung nutzen. 

 

Ein weiteres Projekt zur Leseförderung ist das ZEUS-Projekt. Die Kinder der vierten Schuljahre erhalten über einen bestimmten Zeitraum die Tageszeitung und arbeiten mit ihr im Unterricht.

 

Außerschulischer Lernort zur Leseförderung ist die Stadtbücherei, die viele unterschiedliche Veranstaltungen anbietet, wie z.B. Bilderbuchkino, Ausleihen von Bücherkisten, Autorenlesungen, Filme zur Kinderliteratur. Die meisten Kollegen nehmen die vielfältigen Angebote regelmäßig in Anspruch.

Um die Kinder anzuregen, Bücher selbstständig auszuleihen, nutzen viele Kollegen unserer Schule auch das Angebot der Stadtbücherei, an einer Einführungsveranstaltung mit den Kindern der zweiten Schuljahre teilzunehmen. Im Rahmen dieser Führung besteht die Möglichkeit, einen kostenlosen Leseausweis für ein Jahr zu erhalten.

 

Um auch die Eltern in die Leseförderung einzubeziehen, sollen künftig in unserer Schule Vorträge zum Thema „Lesen“ während der Ikibu, die von der Stadtbücherei organisiert wird,  stattfinden.  

 

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