Hebbelschule Duisburg

Offene Ganztagsschule mit Gemeinsamem Unterricht

Kultur

Kultur

 

 

Beschreibung der einzelnen Schwerpunkte:

 

Die Erziehung zur Teilhabe am kulturellen Geschehen spielt an unserer Schule eine große Rolle und ist auf mehrere Säulen gestellt.

 

Musik

Wir besuchen mit den Kindern Konzerte. Im Rahmen des Programms „Klasse Klassik waren zweimal die Duisburger Philharmoniker zu Gast. An den Veranstaltungen in der Aula nahmen alle Kinder der Schule teil, wenn die Darbietung Kinder vom 1. bis zum 4. Schuljahr gleichermaßen anspricht.

 

Das zum „Kindertheater des Monats“ ernannte Pindakaas Ensemble trat in zwei Vorstellungen mit dem Stück: „Die Abenteuer des Monsieur Saxe“ in der Aula auf.

 

Wir nutzen die Möglichkeit zur Kooperation mit der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule, die mit ihrer „Musikwerkstatt unterwegs“ Kindern Instrumentengruppen näher bringt.

 

Wir beteiligten uns am Schulchortreffen Duisburger Schulchöre. Es findet jedes 2. Jahr statt.

 

Wir beteiligen uns an Aktionen in Kooperation mit der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule, zuletzt  am 1.12.2006, mit der Aufführung des „Schweinachtsmanns“ in der Mayerschen Buchhandlung.

 

Wir haben uns zur Teilnahme am Projekt: „Jedem Kind ein Instrument“ beworben und den Zuschlag erhalten. Jeden Montag in der ersten Stunde erhalten nun die Kinder, die sich dazu beworben haben, eine zusätzliche Musikstunde, mit dem Ziel, ein Instrument zu lernen und zu beherrschen.

 

Wir haben den Raum 39 zum Musikraum gestaltet.

 

Vom Schulanteil des Ertrags des Charity-walks 2007 schafften wir Musikinstrumente zur besseren Ausgestaltung des Musikunterrichts an.

 

Seit dem Schuljahr 2007/08 verfügen wir über einen Schulchor, der  von zwei Kollegen geleitet wird. Er wird zukünftig die Feiern im Schulleben mit gestalten.

 

Ein für die Schule gedichtetes „Hebbelschullied“ (Musik von Rolf Zuckowski) wird bei diesen feiern zum Einsatz kommen und somit das Gemeinschaftsgefühl der Schüler stärken.

 

Selbsttätigkeit der Schüler

Wir schaffen bei  Einschulungsfeiern, Entlassfeiern und Gottesdiensten Möglichkeiten, in Szene gesetzte Lieder oder Tänze, die im Unterricht erarbeitet wurden, aufzuführen. Eine ganz besondere, unvergessliche Gelegenheit dazu ergab sich bei der Feier im Rahmen des 50-jährigen  Schuljubiläums.

 

Theater

Aus dem Unterricht erwachsen immer wieder Ansatzpunkte, Gelesenes oder Gehörtes in Rollenspielen umzusetzen. Sowohl im Deutsch- als auch im Religionsunterricht entwickeln Kinder in Rollenspielen Lösungsmöglichkeiten oder weiterführende Ausgestaltungen. Kleine eingeübte Stücke werden bei Einschulungs- oder Entlassungsfeiern aufgeführt oder auch in den ökumenischen Gottesdiensten zur Einschulung, zur Entlassung und zu Weihnachten aufgeführt.

 

Regelmäßig nehmen Klassen als Teilnehmer an Workshops (Musicalprojekt zum Thema Schiffbruch), aber auch am so genannten Nachmittag der Schulen als Aufführende am Kinderkulturfestival teil: 2005 mit einer Aufführung zum Bilderbuch von Helme Heine: „Das schönste Ei der Welt“,   2006 mit dem Märchenstück: „Der dicke, fette Pfannekuchen“, 2007 mit der gespielten Fabel: „Der Mäusegeneral“.

 

Kinder machen durch eigenes Stehen auf der Bühne Erfahrungen, die große Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung haben. Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit und Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit wachsen enorm und bringen den Kindern einen bedeutsamen Gewinn. Manche Kinder trauen sich schon sehr früh, vor vielen Zuschauern auf der Bühne zu agieren, andere sind erst im 3. oder 4. Schuljahr dazu bereit. In jedem Fall lassen wir den Kindern zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung die notwendige Zeit, machen ihnen aber immer wieder neue Angebote. Dabei entwickeln sich Kinder in Sprache, Artikulation, Klarheit und Lautstärke in der Stimme, Körpersprache, Gestik und Mimik und machen die Erfahrung, Aufregung und Lampenfieber aushalten zu können. Gleichzeitig fördern wir durch Theaterspielen die Kinder in ihrer Sozialkompetenz, dann Theaterspielen ist immer ein Miteinander vieler.

Aufführungen fordern von Kindern die Bereitschaft, Texte zu lernen und sich diszipliniert zu verhalten.

Beifall und geerntetes Lob nach durchgehaltener Anstrengung stärkt einerseits das Selbstbewusstsein und fördert andererseits die Bereitschaft zu neuer Anstrengung.

 

Nach selbst gemachten Erfahrungen im Theaterspiel wenden sich Kinder Theateraufführungen auch als Zuschauer mit anderer Intensität zu.

 

Darum haben wir seit dem Schuljahr 2007/2008 wieder eine einstündige Theater-AG angesetzt. Darüber hinaus ist es gelungen, im Rahmen des Programms „Schule und Kultur NRW“ die Schauspielerin des Reibekuchentheaters Duisburg Stephanie Lehmann für eine Theater-AG im Rahmen des Offenen Ganztags zu gewinnen und finanziert zu bekommen.

 

Ein bedeutender Mosaikstein des schulischen Theaterlebens stellt die Eltern-Theater-AG dar.

Sie ging hervor aus einigen Eltern, die sich als erwachsene Mitspielende bei Aufführungen von Kindern zur Verfügung gestellt hatten. Daraus entstand eine Gruppe, die seit ca. 10 Jahren Stücke für Kinder einübt und aufführt.

Zu den besonders großen Stücken gehören zum einen die Märchenaufführung „Aladdin und die Wunderlampe, zum anderen das Theaterstück von Paul Maar: „Eine Woche voller Samstage“. Dieses Stück wurde seit 1999 ca. 20 mal aufgeführt, im Jahre 2007 im Rahmen des Kinderkulturfestivals zum ersten Mal auch außerhalb der Schule.

 

Neben den beachtlichen Einnahmen, die durch die Aufführungen dem Förderverein zufließen und für die Pausenspiele der Kinder eingesetzt werden, stellen wir fest, dass sich durch die regelmäßigen Theaterangebote Aufmerksamkeit für Theaterstücke und diszipliniertes Verhalten im Zuschauerraum merklich verbessert haben.

 

Schon bei der großen Veranstaltung im Rahmen der Einschulungsfeier lässt sich erkennen, dass das Publikum sich in positiv veränderter Weise auf die Darbietungen einlässt.

 

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